Der Tag, den du danach nicht erklären kannst
Der Stop wird knapp erwischt. Nicht deutlich, sondern gerade eben. Dann dreht der Preis und läuft genau die Bewegung, auf die du gewartet hattest. Ohne dich.
Was danach passiert, kennen die meisten Trader besser, als ihnen lieb ist. Der nächste Einstieg kommt schneller. Er ist größer. Das Setup ist nicht mehr das, auf das du gewartet hättest, sondern das, was gerade da ist. Der Stop sitzt weiter weg, weil er sonst wieder erwischt würde. Und irgendwann verschiebst du ihn noch einmal.
Zwei Stunden später sitzt du vor einem Ergebnis, das du niemandem erklären kannst, am wenigsten dir selbst.
Bitter ist daran nicht der Verlust. Bitter ist, dass sich diese zwei Stunden nicht falsch angefühlt haben. Sie fühlten sich an wie Arbeiten. Wie Dranbleiben.
Das ist Revenge Trading, und es beginnt nie mit einer Entscheidung, die du bewusst triffst.
Was hier steht
- Warum du mehr darüber wissen solltest
- Was Revenge Trading ist
- Warum du es erst hinterher siehst
- Vier Dinge rutschen gleichzeitig
- Woran du merkst, dass du hineinrutschst
- Zwei Muster, nicht eins
- Was am nächsten Handelstag hilft
- Wo ich nicht mehr die Richtige bin
Warum du mehr darüber wissen solltest, obwohl du es aus eigener Erfahrung kennst
Fast jeder, der handelt, weiß, wie sich Revenge Trading anfühlt. Insofern ist hier nichts neu. Der Unterschied liegt nicht im Erleben, sondern im Erkennen.
Was du benennen kannst, kannst du einordnen. Was du einordnen kannst, kannst du kommen sehen. Und was du kommen siehst, kannst du unterbrechen. In dieser Reihenfolge, ohne eine Stufe zu überspringen. Ein Muster, für das du kein Wort hast, bemerkst du nicht. Du erlebst es nur.
Was Revenge Trading ist
Die sauberste Definition stammt von Brett N. Steenbarger, dem wohl bekanntesten Trading-Psychologen. In seiner Checkliste der Handelsprobleme steht sie ohne großes Wort:
Revenge Trading heißt, vom Handelsplan abzuweichen, weil Frustration oder Ärger über vorherige Verluste die Entscheidung übernehmen.
Zwei Dinge stecken darin, und beide sind wichtig.
Erstens geht es um die Abweichung vom Plan, nicht um Aggressivität. Ein großer Trade ist kein Revenge Trade, wenn er im Plan steht. Ein kleiner ist einer, wenn er nicht drinsteht.
Zweitens hat schon jemand anders entschieden. Der Begriff sagt es selbst. Rache ist ein Gefühl, kein Verfahren. Wo Revenge draufsteht, hat die Emotion die Entscheidung übernommen, und im Handel brauchen wir genau das Gegenteil.
Damit ist auch klar, warum "Revenge Trading vermeiden" ein untaugliches Ziel ist. Wenn du in dem Moment, in dem du es benennen könntest, noch entscheidungsfähig wärst, hättest du kein Problem. Die eigentliche Frage lautet anders:
Wann genau kommt die Emotion in meine Entscheidung, und woran merke ich das, solange ich noch etwas ändern kann?
Warum du es erst hinterher siehst
Das ist keine Charakterfrage, sondern eine Frage des Zustands.
Steenbarger beschreibt den Mechanismus in mehreren seiner Bücher: Unter Anspannung verschiebt sich die Durchblutung im Gehirn weg von den vorderen Bereichen, die planen, abwägen und urteilen, hin zu den Bereichen, die Bewegung ansteuern. Aufgewühlte Trader, schreibt er, sind buchstäblich nicht bei Sinnen. Sie planen ihre Trades mit dem vorderen Hirn und führen sie dann aus dem Kampf-oder-Flucht-Modus aus.
Zwei Folgen davon erklären fast alles, was im Revenge Trade passiert.
Der Blick wird eng, und zwar messbar. In negativ getönten Zuständen richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Mitte des Blickfelds, der Rand fällt weg. Tunnelblick ist an dieser Stelle also keine Redewendung, sondern eine Beschreibung dessen, was tatsächlich passiert. Du bist nicht unaufmerksam. Deine Aufmerksamkeit ist verengt, und das ist etwas anderes.
Wissen ist an den Zustand gebunden. Was du in einem Zustand weißt, ist dir in einem anderen nicht ohne Weiteres zugänglich. Dein Plan ist nicht weg, er ist nur nicht abrufbar. Deshalb hilft es nichts, ihn im ruhigen Zustand noch einmal schöner aufzuschreiben, und deshalb ist "ich weiß doch, wie es geht" kein Widerspruch, sondern die Regel.
Das erklärt den Satz, den ich in Sessions am häufigsten höre: Ich weiß genau, was ich hätte tun müssen. Natürlich weißt du das. Jetzt.
Wo dieser Moment im Ablauf eines Handelstags sitzt und was ihm vorausgeht, steht in Trading-Psychologie: Die vier Phasen deines Handelstags.
Vier Dinge rutschen gleichzeitig
Solange dein Plan führt, lautet deine Bedingung: Ich nehme den Trade, wenn er meine Schwelle erfüllt. Du wartest auf Qualität. Sobald die Emotion führt, lautet sie: Ich nehme den Trade, weil er jetzt da ist. Du wartest auf nichts mehr.
Dann rutschen vier Dinge ab. In welcher Reihenfolge, ist verschieden. Dass sie zusammen kommen, nicht. Jedes hat einen Satz, den man sich dabei selbst sagt.
| Was rutscht | Der Satz dazu |
|---|---|
| Das Setup | "Das reicht auch." Erst A statt A+++, dann B, und du merkst nicht, dass du die Schwelle gesenkt hast |
| Die Größe | "Einmal richtig, dann ist es weg." Sie springt, statt zu steigen |
| Der Stop | "Der wird sowieso wieder erwischt." Er wandert, statt zu halten |
| Das Tempo | "Jetzt oder nie." Die Prüfung vor dem Einstieg fällt aus |
Wer nur auf eines davon schaut, verpasst es. Die vier kommen im Paket.
Steenbarger hat für dieses Paket einen Begriff, den Trader selbst benutzen: Pressing. Trades erzwingen, um Geld zu machen, mal über die Größe, mal über die Häufigkeit. Das Wort trägt seine Bedeutung schon im Klang. Man hört, dass da etwas gedrückt wird, das von selbst nicht kommt. Genau darin liegt der Unterschied zum guten Trade: Der kommt zu dir. Den Revenge Trade holst du dir.
Und dann schreibt er einen Satz, der im Coaching regelmäßig einschlägt. Ausgerechnet die erfolgreichen, ehrgeizigen Trader trifft Pressing am härtesten. Sie hassen Verlieren so sehr, dass sie alles tun, um zu gewinnen. Auch schlecht handeln.
Dieser Ehrgeiz ist derselbe Antrieb, der dich morgens an den Bildschirm setzt. Es geht nicht darum, ihn abzustellen oder wegzutrainieren. Es geht darum, damit umzugehen: ihn früh genug zu bemerken und ihm einen Rahmen zu geben, den du festlegst, solange du ruhig bist.
Woran du merkst, dass du hineinrutschst
Die Signale kommen in einer festen Reihenfolge. Der Körper ist immer zuerst dran, Sekunden vor allem anderen. Die meisten schauen aber erst auf das Verhalten, und dann ist der Trade schon offen.
Am Körper. Hier greifst du noch ein. Die Atmung wird flacher, oder du hältst den Atem an. Der Kiefer geht zu, die Schultern gehen hoch. Enge im Brustkorb, Hitze im Gesicht. Der Oberkörper geht nach vorn, die Hand liegt schon auf der Maus. Das Blickfeld wird eng.
Im Kopf. Hier wird es knapp. Du suchst den Preis, nicht das Setup. Du wechselst Instrument oder Zeitrahmen, bis irgendwo etwas passt. Du rechnest aus, was du brauchst, um wieder bei null zu sein. Dein Tagesziel hat sich verschoben, ohne dass du es entschieden hast: von "sauber gehandelt" zu "wieder bei null". Die Sätze werden kämpferisch.
Im Verhalten. Hier siehst du es nur noch. Größer, öfter, Stop weiter, Setup schlechter. Die vier Punkte aus der Tabelle oben.
Du brauchst nicht fünfzehn Signale, sondern deine eigenen, und so wenige, dass du sie im Ernstfall parat hast. Wenn du sie nicht kennst, nimm die letzten drei Tage, an denen es gekippt ist, und geh die Minuten davor durch. Was war im Körper los?
Der Auslöser, den fast alle unterschätzen
Es ist nicht die Höhe des Verlusts. Es ist seine Art. Ein Verlust, den du selbst verschuldet hast, ärgert. Ein Verlust, der sich unfair anfühlt, der knapp erwischte Stop vor der Bewegung, kippt Menschen deutlich zuverlässiger.
Dabei lohnt es sich, kurz innezuhalten. Der Markt ist so gebaut, dass du Mitspieler bist. Er registriert nicht, ob du heute dabei bist, und er kennt kein fair und kein unfair, nicht aus Bosheit, sondern weil dort nichts ist, dem etwas gerecht oder ungerecht erscheinen könnte. Die Kategorie existiert nur auf deiner Seite des Bildschirms.
Das Gefühl ist trotzdem echt. Es trifft das Ego, und das Ego ist ein schlechter Ratgeber für die Positionsgröße. Wenn du merkst, dass du dich behandelt fühlst, hast du dein Frühwarnsignal schon gefunden. Denn behandelt werden kann man nur von jemandem.
Was du hinterher messen kannst
Ein berechtigter Einwand: Wenn ich ausrechne, wie schnell ich nach einem Verlust wieder drin war, sagt das wenig, weil es vom Markt abhängt. Stimmt. Deshalb sind die beiden anderen Zahlen die besseren. Sie hängen an deinem Maßstab, nicht am Markt.
Nimm deine letzten fünfzig Trades und sortiere sie danach, ob der Trade davor im Plus oder im Minus war. Dann rechne für beide Stapel:
- Planquote. Wie viel Prozent waren nach deinem eigenen Maßstab im Plan? Dafür brauchst du im Journal genau eine zusätzliche Spalte: im Plan, ja oder nein. Fällt die Quote nach Verlusten ab, hast du deinen Beweis.
- Durchschnittliches Risiko in R, also in Vielfachen deines normalen Risikos pro Trade. Liegt der Verlust-Stapel höher, handelst du nicht die Gelegenheit, sondern die Differenz zu heute Morgen. Wie viele Gelegenheiten es gibt, bestimmt der Markt. Wie groß du hineingehst, bestimmst du.
Der Zeitabstand bleibt ein Nebenbefund. Über Wochen betrachtet ist er ein guter Frühindikator, an einem einzelnen Tag sagt er nichts.
Zwei Muster, nicht eins
Was fast alle Texte in einen Topf werfen, sind zwei verschiedene Vorgänge.
Der Trade um 15:40 Uhr. Direkt nach dem Verlust, in derselben Sitzung. Hier hilft nur etwas, das sofort greift und nicht überlegt werden muss.
Der Montag nach dem Verlustfreitag. Der Verlust ist zwei Tage alt, du hast darüber geschlafen, und trotzdem eröffnest du die Woche nicht mit deinem Plan, sondern mit einer Rechnung. Das fühlt sich ruhiger an und ist dasselbe Muster. Hier hilft keine Notbremse, sondern die Vorbereitung, und die Prüffrage dafür ist kurz: Enthält mein Ziel für heute eine Zahl aus der letzten Woche?
Wer bei sich nur nach dem ersten sucht, findet das zweite nie.
Was am nächsten Handelstag hilft
1. Deine Frühwarnsignale, körperlich und aufgeschrieben
Nicht "wenn ich wütend werde". Das kommt zu spät, denn Wut ist schon der Zustand. Gemeint ist das letzte Zeichen davor, und das ist fast immer körperlich.
2. Eine feste Handlung, die daran hängt
Wenn [Signal], dann [Handlung]. Beides konkret.
Das ist die wirksamste Form der Verhaltensänderung, die die Forschung kennt. Eine Metaanalyse über 94 unabhängige Tests findet für solche Wenn-dann-Sätze eine mittlere bis große Wirkung. Allgemeine Vorsätze wirken nicht, konkrete schon. Der Grund: Die Entscheidung ist vorverlegt. Wenn das Signal kommt, ist nichts mehr zu entscheiden, und das ist genau der Moment, in dem du nichts mehr entscheiden kannst.
Die Handlung muss dabei nicht klug sein. Sie muss unvereinbar sein mit dem Zustand, in dem du gerade bist. Man kann nicht gleichzeitig im Kampf-oder-Flucht-Modus sein und langsam und tief atmen. Deshalb wirkt Atmen hier, nicht als Entspannungsübung, sondern als Gegenprogramm. Dasselbe gilt für Aufstehen, Rausgehen und für das laute Aussprechen dessen, was los ist.
Brauchbare Beispiele: - Wenn meine Atmung flacher wird, dann stehe ich auf und atme sechs Mal tief, bevor ich irgendetwas klicke. - Wenn ich merke, dass ich den Preis suche statt das Setup, dann schließe ich die Plattform. - Wenn zwei Verluste in Folge kommen, dann handle ich den Rest des Tages mit halber Größe.
Wie du aus solchen Sätzen ein Regelblatt machst, das im Ernstfall hält, und wann du eine Regel ändern darfst, steht in Warum du deine eigenen Regeln brichst, obwohl du sie kennst.
3. Leitplanken, die du nicht selbst aufheben kannst
Ein Tagesverlustlimit, das du dir vornimmst, ist ein freiwilliges Limit. Freiwillige Limits kann man genau in dem Moment aufheben, in dem sie greifen sollen. Die Forschung zu Limitsystemen ist hier eindeutig: Selbst gesetzte, jederzeit aufhebbare Grenzen wirken schlecht, verbindlich durchgesetzte wirken.
Praktisch: Was dein Broker oder deine Prop-Firma hart einstellen kann, stell hart ein. Tagesverlust in Prozent, maximale Anzahl Trades, wenn möglich eine Sperre danach. Was technisch nicht geht, gib an einen Menschen. Einem Kollegen am Mittwoch die Planquote zu schicken, ist unangenehm genug, um zu wirken.
Dazu zwei Leitplanken, die begrenzen, ohne dich aus dem Spiel zu nehmen: Größe in Stufen statt in Sprüngen, und ein festgelegtes Signal mit festgelegter Konsequenz. Flat, Feierabend, Plattform zu. Vorher aufgeschrieben, im Moment nicht verhandelbar.
Was nicht hilft
- "Reiß dich zusammen." Der Teil, der sich zusammenreißen soll, ist genau der, der gerade nicht erreichbar ist.
- Eine Pause ohne festgelegtes Danach. Sie verschiebt den Trade um zwanzig Minuten.
- Mehr Chartanalyse. Der Auslöser lag nicht im Chart.
- Ein Tagebuch, das nur das Ergebnis festhält. Ohne die Spalte "im Plan, ja oder nein" kannst du nichts nachrechnen.
Wo ich nicht mehr die Richtige bin
Handel und Spiel liegen dichter beieinander, als vielen lieb ist. Beides ist eine Entscheidung unter Unsicherheit, mit Einsatz und mit sofortiger Rückmeldung. Deshalb gehört die Frage nach problematischem Spielverhalten in dieses Thema, und ich gehe ihr lieber offen nach.
In der Glücksspielforschung gilt das Verlusten-Hinterherjagen seit den späten Siebzigern als das Merkmal, an dem der Übergang zum problematischen Spielen sichtbar wird, und es ist bis heute Teil der diagnostischen Kriterien. Genau das Verhalten, um das es hier geht, ist dort der Marker. Was daraus nicht folgt: Ein Marker ist keine Ursache, und ein Merkmal ist keine Diagnose. Ein Revenge Trade ist eine schlechte halbe Stunde. Das hat fast jeder, der handelt.
Etwas anderes ist es, wenn dazukommt, dass du die Zahlen zu Hause nicht mehr sagst, wie sie sind. Wenn Geld nachgeschossen wird, das nicht für den Handel vorgesehen war. Wenn der handelsfreie Tag nicht erholsam ist, sondern unerträglich. Wenn der Schlaf geht.
Das ist dann kein Thema mehr für Performance-Coaching, und ich sage das lieber einmal zu früh als einmal zu spät. Dafür gibt es Fachstellen, die Beratung ist kostenfrei und vertraulich. Die Arbeit an deinem Handel wird dadurch nicht überflüssig, sie kommt nur danach.
Der Punkt, an dem dieser Artikel aufhört
Revenge Trading ist der bekannteste Begriff in diesem Feld, aber nach den Daten aus über 300.000 Prop-Konten nicht das teuerste Verhalten. Trader, deren Hauptproblem Revenge Trading ist, kommen auf eine Trefferquote von 13,4 Prozent gegenüber 18,2 Prozent im Schnitt. Bei Overtrading sind es 6,3 Prozent, und darauf entfällt rund ein Viertel aller Verluste.
Beides ist Pressing, und beides hat einen Auslöser. Der Unterschied liegt darin, wie leicht er zu finden ist. Beim Revenge Trade steht er direkt davor: der Verlust. Beim Overtrading ist er diffus, Steenbarger nennt Langeweile, Ablenkung und nachlassende Konzentration.
Fang deshalb hier an. Nicht weil Revenge Trading schlimmer wäre, sondern weil der Auslöser sichtbar ist. Was du an einem sichtbaren Auslöser lernst, brauchst du für die unsichtbaren.
Wie ich damit arbeite
Im Coaching suchen wir zuerst deine Frühwarnsignale. Wir arbeiten dabei individuell: Wir suchen deine, nicht die aus einer Liste. Danach bauen wir die Handlung, die im entscheidenden Moment ohne Nachdenken läuft, und die Leitplanken, die halten, wenn sie es einmal nicht tut. Das ist Detektivarbeit an deinen eigenen Trades, kein Lehrbuchprogramm.
Der erste Schritt ist ein kurzes, unverbindliches Kennenlerngespräch.
Über die Autorin
Angelika Behling ist Performance Coach für Trader. Mehr als elf Jahre Coaching-Erfahrung, über 410 begleitete Trader und Teams. Sie handelt selbst eigenes Kapital. Kontakt und Terminbuchung unter coachfortraders.com.
Quellen
- Steenbarger, B. N. (2006). Enhancing Trader Performance. Wiley. (Definition von Revenge Trading als Abweichen vom Handelsplan aus Frustration oder Ärger über vorherige Verluste)
- Steenbarger, B. N. (2006). A Dozen Reflections on Life and Markets. (Verschiebung der Durchblutung weg vom Frontalkortex unter Anspannung)
- Steenbarger, B. N. (2009). The Daily Trading Coach. Wiley. (Lektion 15 zum Pressing, Lektion 66 zur Unvereinbarkeit von Zuständen, zustandsabhängiges Lernen, Overtrading aus Langeweile und nachlassender Konzentration)
- Steenbarger, B. N. (2015). Trading Psychology 2.0. Wiley. (aufgewühlte Trader handeln aus den Bewegungszentren; Verengung des Blickfelds unter negativer Tönung, mit Bezug auf Wadlinger & Isaacowitz 2006)
- Gollwitzer, P. M. & Sheeran, P. (2006). Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-Analysis of Effects and Processes. Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. (94 unabhängige Tests, Effektstärke d = 0,65)
- Lesieur, H. R. (1984). The Chase: Career of the Compulsive Gambler. Schenkman. (Verlusten hinterherjagen als Kennzeichen des Übergangs zum problematischen Spielen; seit DSM-III-R Teil der diagnostischen Kriterien)
- Delfabbro, P. & King, D. (2021). The value of voluntary vs. mandatory limit-setting systems: A review of the evidence. International Gambling Studies, 21(2).
- Auswertung von über 300.000 Prop-Firmen-Konten von rund 100.000 Tradern bei zehn Anbietern, Daten von FPFX Tech, aufbereitet bei hoc-trade.